BewusstSein im Alltag:

5. Persönliche Verhaltensweisen

Wie verhältst du dich in Ausnahme Situationen?

Vertraust du darauf, dass alles so kommt wie es soll und die Klarheit regiert? 
Jaaaa, das ist auch mein Ziel!

Die Realität hat aber gezeigt, dass es nicht so einfach ist, wenn du in der Situation drinsteckst.

Die Situation war folgende: 
Bläcky ( eine, meiner zwei samtpfotigen Mitbewohnerinnen) hatte Fieber und Wunden. Tierarzt war angesagt, aber sie ist abgehauen und verschwand. Ich wusste sie braucht ärztliche Hilfe. Zum besseren Verständnis. Bläcky ist die Tochter einer Streunerin, Sommer- Dauer- Outdoorkatze und überzeugte draussen WC - Gängerin.

Mein Verhalten:
- suchen, suchen, suchen
- Kopfkino an: sie zieht sich zum sterben zurück, es geht ihr so schlecht, sie schafft das nicht alleine. Ich muss sie finden
- Heulen, Angst, Stress

Reflektieren der Situation: 
Obwohl ich mir im Alltag Bewusst bin, dass ich mit meinen Gedanken mich und jede Situation unterstützen oder eben behindern kann, bin ich erschrocken, dass im Extremfall ein ganz eigenes Programm abläuft.
Meine Intuition, mein Vertrauen, mein Herz, mein Kopf sind in dem Moment abgeschaltet. Von Klarheit keine Spur.
Atmen??? Was ist das?

Meine Erkenntnis:
Erst mal durchatmen. 
Ich darf vertrauen, dass es kommt wie es kommen soll.

Wie ist es Ausgegangen:
Bläcky ist nach etwa 30 h wieder aufgetaucht. Wir konnten zum Tierarzt und es geht ihr schon viel besser. Nach zwei Tagen Hausarrest, konnten wir sie nicht länger drinnen halten. Sie war extrem gestresst. Und siehe da….sie hat sich vernünftig verhalten. Wiese und Dreck gemieden. Schatten gesucht. Viel gefressen und viel geschlafen. Sie weiss was gut für sie ist….ich darf  vertrauen!

Fazit:
Vertrauen, vertrauen, vertrauen…..erst mal durchatmen. Überlegen was ich tun kann. Handeln…und vertrauen, vertrauen, vertrauen.

Warum ich diese Geschichte mit dir teile?
Weil es mich persönlich einen Schritt weiterbringt, in meinem BewusstenSein, diese Situation zu reflektieren….ja, du hast recht. Das kann ich auch einfach für mich machen.
Ich will es mit dir teilen, weil du vielleicht genau jetzt bereit bist, DEINE eigene Ausnahme Situation zu reflektieren. Meinen Ablauf darfst du gerne als Beispiel nehmen. Du kannst deine eigene Situation reflektieren und somit auch einen Schritt in deinem BewusstSein weiterkommen.

Herzlichst Maja 

4. Katzenklo:
Machen eure Katzen ins Katzenklo? Und wenn ja, wie entsorgt ihr den Kot und den Urin? 

Bei uns läuft es folgendermassen: 

Bläcky erledigt ihr „Geschäft“ draussen. Was sie von klein auf, von ihrer Streunenden Mutter, gelernt hat. Sie hat zwar auch ihr Katzenklo, aber das verwendet sie allerhöchstens, wenn viel Schnee liegt,  und/ oder es eiskalt ist, und lediglich zum „Bisle“. Gekotet wird grundsätzlich  draussen. 

Peach ist das pure Gegenteil. Sie benutzt ihr Katzenklo immer. Mir persönlich ist es sympathisch, dass Peach ihr „Geschäft“ zuhause im Katzenklo erledigt. Erstens sehe ich, ob alles in Ordnung ist und zweitens gibt es keine Probleme mit Nachbars Garten. 

Für das Entfernen von Kot und Urin habe ich anfangs Robidog Säcke verwendet. Einfach zu handhaben und überall erhältlich. Jedoch stört mich, dass es Plastikbeutel sind. Ich habe mich schlau gemacht und Alternativen gesucht. Aber ehrlich gesagt, ausser einer Karton - alternative, gibt es nichts was mich überzeugt hat. Und auch die Karton - alternative braucht erneut Ressourcen um hergestellt zu werden. 

Den Kot und den Urin in die Toilette zu geben, finde ich ein „ No go“. Katzensand gehört nicht in die Toilette. 

Somit heisst dass, eine Alternative an Kotbeutel zu finden, mit der ich leben kann. 

 

Meine Idee: 

Ich liebe meine Zeitschriften, wie zum Beispiel das A- Bulletin, Ornis oder Pro Natura. Diese Zeitschriften habe ich gesammelt, weil ich dachte, ich werde irgendwann noch einmal einen Artikel daraus brauchen. Dem ist natürlich nicht so und somit habe ich entschieden, dass ich sie Bewusst einem zweiten Verwendungszweck zuführe. 

Sie werden meine Kotbeutel! 


Meine Erfahrung: 

Für „normale“ Katzen, wie Peach und Bläcky funktionieren die Papiertüten. 

Es rieselt nichts raus und die Tüten „verheben“. Egal ob Urin oder Kot, solange es geklumpt und fester Kot ist, bleibt alles in der Tüte. Wie es ist mit Durchfall funktioniert, konnte ich nicht testen, da Peach glücklicherweise bis jetzt nie Durchfall hatte. Denke aber auch hier, solange er eingekapselt ist vom Katzensand, wird es funktionieren. 

Wenn du eine grosse Katzen Rasse, wie Maine Coon‘ s, als Mitbewohner/innen hast….dann rate ich dir, es für dich,  zu testen. Die Haufen werden einiges schwerer/grösser sein, als die von Peach. 

Geruch: Nach meinem Empfinden, riecht es sogar etwas weniger, als mit den Robidog Tüten. 

Was nicht geht: Den Kot mit dem Sack aufnehmen geht nicht, dazu ist die Papiertüte zu steif. Ich nehme den Kot und den Urin mit der Schaufel auf und schütte sie in die Tüte. 

Fazit: Ja, es ist aufwendiger die Tüten selber  herzustellen. Ich finde aber es lohnt sich auf jeden Fall. 

Papier bekommt ein zweites Leben und es ist eine Arbeit, die sehr gut auch vor dem Fernseher erledigt werden kann. Denn wenn du zwei, drei Tüten geklebt hast, kannst du es auswendig…..oder kann es sogar eine Beschäftigung für Kinder sein? 

Für mich stimmt es momentan so….und natürlich habe ich Robidog Beutel als Notfallration  in Reserve.

Video: Papiertüten kleben


Herzlichst 

Maja 


3. Bewegen:
Spazieren, Velofahren, schwimmen..... such dir aus was in deinen Alltag passt und dir spass macht.

Meine Erfahrung dazu:
Ich spaziere sehr gerne. Am liebsten im Wald und alleine! weil ich so am besten bewusst abschalten kann. Dies in meinem Tempo und ich kann alles in Ruhe bestaunen. Manches Mal mit Fotoapparat, manches Mal ohne. Ich fühle mich nach jedem Spaziergang erholt, geerdet und entspannt. Im Winter, wenn es geschneit hat und viel und lange Schnee liegt, meide ich den Wald aus Rücksicht auf die Wildtiere.


 2. Organisation/Arbeitsliste: 
- 4- 5 Sachen notieren, am Vorabend oder am frühen Morgen
- Prioritäten der Arbeiten festlegen
- Wenn du nicht alles schaffst, mit gutem gewissen auf den nächsten Tag notieren
- Stolz abhaken was erledigt ist und zufrieden sein mit dem was du geschafft hast

Meine Erfahrung dazu:
Mein Perfektionismus stand mir schon oft im Weg. Anfangs habe ich  zu viele Arbeiten auf die Liste gesetzt und abends war ich frustriert, weil ich nicht die Hälfte geschafft habe. Also habe ich angefangen, bewusst zu wenig Arbeiten aufzulisten und konnte meine ersten Erfolgserlebnisse verbuchen und alles abhaken. Mit der Zeit findest du die Menge an Arbeiten die du bewältigen kannst.
Mein persönlicher Tipp: Schau an, was du geschafft hast und nicht was noch offen ist. Das ist ein tolles Gefühl und bringt richtig Gute Laune mit sich. 

Körperpflege:

1. Haare waschen:
Vor einigen Jahren habe ich einen Bericht gelesen über die ganzen Anhaftungen in den Haaren von den Handelsüblichen Pflegeprodukten. Dazu muss ich ergänzen, dass meine Haare eher trocken, dick, gewellt, lang und viele an der Zahl sind. Lange versuchte ich mit diversen Produkten, sie feuchter zu bekommen. Das Resultat waren schlussendlich, schwere Haare und trocken waren sie immer noch.
Also, warum nicht den Versuch wagen, meine Haare ausschliesslich mit Wasser zu waschen.

Erfahrungsbericht gelesen.....getan.


Meine Erfahrung dazu:

Die ersten drei bis vier Wochen sind schwer und brauchen etwas Durchhaltevermögen. Die Haare scheinen Mühe zu haben mit der Umstellung und sind störrisch. (meine Haare sind sonst nie störrisch, ausser sie sind kurz...Wirbel etc.)
und auf einmal stellt sich ein Gefühl von Leichtigkeit ein. du merkst richtig wie sich was verändert. 
Nach ungefähr drei Monaten ist es so weit so gut....trocken sind sie immer noch. Kämmen ist immer noch schwierig nach dem waschen. 
Nach einer Pause mit "nur" mit Wasser waschen und vielen Überlegungen habe ich den zweiten Versuch gestartet.

Wasser und Apfelessig. Das sind unterdessen meine Haarpflege Produkte.
Haare durchtränkend nass machen. Gönn dir eine schöne Kopfmassage.  Am Schluss spüle ich die Haare mit einem Gemisch aus kaltem Wasser und einem Schluck Apfelessig. 
Zwischendurch, wenn ich das Gefühl habe meine Kopfhaut braucht etwas Beruhigung, wasche ich die Haare mit einem Rosmarinauszug. 

Mehr brauche ich nicht.

Im BewusstSein, dass ich meine Haare und die Umwelt  entlaste, freue ich mich, dass ich für mich diesen Weg gefunden habe. 
Und falls du bedenken hast bezüglich "müffeln", bei mir ist es kein Problem. Sicher auch wegen dem Apfelessig. Denke aber es kommt schon auch auf den Hauttyp drauf an. ( starke oder schwache Talgabsonderung etc.)

Mut und Freude wünsche ich dir,  um für dich bewusst auszuprobieren, was für deine Haare passt.

Tipp: 
Du hast Apfelbäume, dann kannst du deinen Apfelessig selber ansetzen. Siehe link:
https://www.youtube.com/watch?v=mw51LwewKjw

Den Rosmarinauszug stellst du her, wie wenn du Tee kochst.
Wasser für eine Tasse aufkochen mit einem zweiglein Rosmarin, 10 min. ziehen lassen. Rosmarin entfernen, leicht abkühlen lassen und verwenden. 2.

Meine Rituale und BewusstSein Übungen :

2. Mein Gute- Laune- Tagesstart: Mein absolutes Lieblingsritual. Tanzen! Jawohl.
Ich stehe auf, spreche meine Danksagung und meine Ausrichtung und dann " Lets Dance". Musikstil je nach Lust und Laune. Es interessiert niemanden wie es aussieht, Kopf abschalten, einfach loslegen und sich der Musik hingeben. Da kommt eine grosse  Welle der Freude auf. 10 min. oder eine Stunde, egal wie lange du dir Zeit nehmen kannst, es tut gut und du gehst gestärkt und gut gelaunt den Tag an. Es ist so einfach!

Meine Erfahrung dazu: Tanzen hat mir immer schon spass gemacht. Aber irgendwie ging es im Laufe der Zeit etwas verloren. Nun da ich es wiedergefunden habe, ist es regelmässiger Bestandteil meines Lebens. Das ihr mich richtig versteht, ich bin keine Profitänzerin. Ich tanze wie es mir gerade drum ist.
Bewusst worden ist mir,  dass ich beim tanzen einen sehr guten Zugang zum göttlichen finde. Bei manchen Liedern fühle ich richtig gehend, wie mein Kronenchakra sich bemerkbar macht, bei mir kribbelt es....und das meine Lieben, dass ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl. Diese Gefühl beim tanzen zu schweben und einfach glücklich zu sein, wünsche ich dir auch.

1. Meditieren
Lange Zeit habe ich mich nicht so konkret ans Meditieren gewagt. Das mit den Gedanken vorbeiziehen lassen ist gut und recht, aber sag das mal dem Gedankenkarussell!

Meine Erfahrung dazu:
Unterdessen habe ich viele Stunden damit zugebracht mich ruhig hinzusetzen, meinem Atem nachzuspüren und so ist es mir immer besser gelungen bei "mir" zu Bleiben.
Gedanken kommen immer noch rege und viele. Das ist ok. Viele Gute Ideen sind mir auf diese weise geschenkt worden.
Ich denke es ist wichtig, das ich mir Zeit nehme, mich hinsetzte, und einfach da bin. Bei mir.
Vielfach lege ich meine Hand auf mein Herz und höre ihm zu.
Einfach BewusstSein, dass es schlägt und alles am Laufen hält.
Alles andere kommt von alleine.