BewusstSein bei der Körperpflege:

Haare waschen:
Vor einigen Jahren habe ich einen Bericht gelesen über die ganzen Anhaftungen in den Haaren von den Handelsüblichen Pflegeprodukten. Dazu muss ich ergänzen, dass meine Haare eher trocken, dick, gewellt, lang und viele an der Zahl sind. Lange versuchte ich sie mit diversen Produkten, sie feuchter zu bekommen. Das Resultat waren, schwere Haare und trocken waren sie immer noch.
Also, warum nicht den Versuch wagen, meine Haare ausschliesslich mit Wasser zu waschen.

Erfahrungsbericht gelesen.....getan.


Meine Erfahrung dazu:

Die ersten drei bis vier Wochen sind schwer und brauchen etwas Durchhaltevermögen. Die Haare scheinen Mühe zu haben mit der Umstellung und sind störrisch. (meine Haare sind sonst nie störrisch, ausser sie sind kurz...Wirbel etc.)
und auf einmal stellt sich ein Gefühl von Leichtigkeit ein. du merkst richtig wie sich was verändert. 
Nach ungefähr drei Monaten ist es so weit so gut....trocken sind sie immer noch. Kämmen ist immer noch schwierig nach dem waschen. 
Nach einer Pause mit "nur" mit Wasser waschen und vielen Überlegungen habe ich den zweiten Versuch gestartet.

Wasser und Apfelessig. Das sind unterdessen meine Haarpflege Produkte.
Gut mit Wasser waschen. Gönn dir eine schöne Kopfmassage.  Am Schluss spüle ich die Haare mit einem Gemisch aus kaltem Wasser und einem Schluck Apfelessig. 
Zwischendurch, wenn ich das Gefühl habe meine Kopfhaut braucht etwas Beruhigung, wasche ich die Haare mit einem Rosmarinauszug. 

Mehr brauche ich nicht.

Im BewusstSein, dass ich meine Haare und die Umwelt  entlaste, freue ich mich, dass ich für mich diesen Weg gefunden habe. 
Und falls du bedenken hast bezüglich "müffeln", bei mir ist es ist es kein Problem. Sicher auch wegen dem Apfelessig. Denke aber es kommt schon auch auf den Hauttyp drauf an. ( starke oder schwache Talgabsonderung etc.)

Mut und Freude wünsche ich dir,  um für dich bewusst auszuprobieren, was für deine Haare passt.

Tipp: 
Du hast Apfelbäume, dann kannst du Apfelessig selber ansetzen. Siehe link:
https://www.youtube.com/watch?v=mw51LwewKjw

Den Rosmarinauszug stellst du her, wie wenn du Tee machst.
Wasser für eine Tasse aufkochen mit einem zweiglein Rosmarin, 10 min. ziehen lassen. Rosmarin entfernen, leicht abkühlen lassen und verwenden.

BewusstSein im Alltag:

Bewegen:
Spazieren, Velofahren, schwimmen..... such dir aus was in deinen Alltag passt und dir spass macht.

Meine Erfahrung dazu:
Ich spaziere sehr gerne. Am liebsten im Wald und alleine! weil ich so am besten bewusst abschalten kann. Dies in meinem Tempo und ich kann alles in Ruhe bestaunen. Manches Mal mit Fotoapparat, manches Mal ohne. Ich fühle mich nach jedem Spaziergang erholt, geerdet und entspannt. Im Winter, wenn es geschneit hat und viel und lange Schnee liegt, meide ich den Wald aus Rücksicht auf die Wildtiere.

Arbeitsliste: 
- 4- 5 Sachen notieren, am Vorabend oder am frühen Morgen
- Prioritäten der Arbeiten festlegen
- Wenn du nicht alles schaffst, mit gutem gewissen auf den nächsten Tag notieren
- Stolz abhaken was erledigt ist und zufrieden sein mit dem was du geschafft hast

Meine Erfahrung dazu:
Mein Perfektionismus stand mir schon oft im Weg. Anfangs habe ich  zu viele Arbeiten auf die Liste gesetzt und abends war ich frustriert, weil ich nicht die Hälfte geschafft habe. Also habe ich angefangen, bewusst zu wenig Arbeiten aufzulisten und konnte meine ersten Erfolgserlebnisse verbuchen und alles abhaken. Mit der Zeit findest du die Menge an Arbeiten die du bewältigen kannst.
Mein persönlicher Tipp: Schau an, was du geschafft hast und nicht was noch offen ist. Das ist ein tolles Gefühl und bringt richtig Gute Laune mit sich.

Meine Rituale und BewusstSein Übungen :

1. Mein Gute- Laune- Tagesstart: Mein absolutes Lieblingsritual. Tanzen! Jawohl.
Ich stehe auf, spreche meine Danksagung und meine Ausrichtung und dann " Lets Dance". Musikstil je nach Lust und Laune. Es interessiert niemanden wie es aussieht, Kopf abschalten, einfach loslegen und sich der Musik hingeben. Da kommt eine grosse  Welle der Freude auf. 10 min. oder eine Stunde, egal wie lange du dir Zeit nehmen kannst, es tut gut und du gehst gestärkt und gut gelaunt den Tag an. Es ist so einfach!

Meine Erfahrung dazu: Tanzen hat mir immer schon spass gemacht. Aber irgendwie ging es im Laufe der Zeit etwas verloren. Nun da ich es wiedergefunden habe, ist es regelmässiger Bestandteil meines Lebens. Das ihr mich richtig versteht, ich bin keine Profitänzerin. Ich tanze wie es mir gerade drum ist.
Bewusst worden ist mir,  dass ich beim tanzen einen sehr guten Zugang zum göttlichen finde. Bei manchen Liedern fühle ich richtig gehend, wie mein Kronenchakra sich bemerkbar macht, bei mir kribbelt es....und das meine Lieben, dass ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl. Diese Gefühl beim tanzen zu schweben und einfach glücklich zu sein, wünsche ich dir auch.

2. Meditieren
Lange Zeit habe ich mich nicht so konkret ans Meditieren gewagt. Das mit den Gedanken vorbeiziehen lassen ist gut und recht, aber sag das mal dem Gedankenkarussell!

Meine Erfahrung dazu:
Unterdessen habe ich viele Stunden damit zugebracht mich ruhig hinzusetzen, meinem Atem nachzuspüren und so ist es mir immer besser gelungen bei "mir" zu Bleiben.
Gedanken kommen immer noch rege und viele. Das ist ok. Viele Gute Ideen sind mir auf diese weise geschenkt worden.
Ich denke es ist wichtig, das ich mir Zeit nehme, mich hinsetzte, und einfach da bin. Bei mir.
Vielfach lege ich meine Hand auf mein Herz und höre ihm zu.
Einfach BewusstSein, dass es schlägt und alles am Laufen hält.
Alles andere kommt von alleine.